Wenn Kommunen, Behörden oder größere Corporates auf uns zukommen, ist die erste Hürde fast nie die Technologie — sondern Rechtssicherheit. Welche Verordnungen gelten, ab wann, mit welchen Pflichten? Wer ist im Haus dafür zuständig? Was darf in einem Pilot, was nur in der Produktion? Wir haben das AI Playbook EU genau für diese Lücke gebaut.
Das Datenschutz-Einmaleins, kurz gefasst
DSGVO bleibt der Rahmen: Zweckbindung, Datenminimierung, Rechtsgrundlage, Betroffenenrechte. Für KI-Use-Cases kommen zwei Aspekte besonders zum Tragen — automatisierte Einzelentscheidungen (Art. 22) und der Umgang mit Trainingsdaten. Wer hier sauber dokumentiert, hat den größten Teil des EU-AI-Act-Aufwands bereits geleistet.
EU AI Act: was wirklich relevant ist
Der EU AI Act klassifiziert Systeme nach Risiko: unzulässig, hochrisikobehaftet, transparenzpflichtig, minimal. Für Kommunen und Public-Sector-Anwendungen sind vor allem zwei Kategorien entscheidend: Hochrisiko-Systeme im Bereich Bildung, Sozialleistungen, Strafverfolgung — und die Transparenzpflichten bei generativen Inhalten. Was viele übersehen: die Annex-IV-Dokumentationspflicht greift bereits in der Entwicklungsphase, nicht erst im Betrieb.
Das Playbook ist kein Anwaltsersatz — aber es ist die kürzeste Strecke vom Status quo zur Audit-Reife. Wer den Readiness-Check ehrlich durchläuft, sieht in 20 Minuten, wo die nächsten drei Schritte liegen.
Was das AI Playbook EU konkret leistet
Das Playbook bündelt 30+ Artikel, Branchenvorlagen, einen interaktiven Readiness-Check und kuratierte Checklisten — entlang DSGVO, EU AI Act und Responsible-AI-Standards. Jeder Artikel ist mit Praxisbeispielen unterlegt, jeder Check liefert eine priorisierte To-Do-Liste statt eines Ampelbilds. Wir nutzen es selbst im Studio bei jedem regulierten Mandat als gemeinsamen Bezugsrahmen.
Wenn rechtliche Fragen konkret werden
Sobald die Beratungsfrage von „was bedeutet das?" zu „was müssen wir tun?" wechselt, geben wir an unsere Rechtspartnerin Stella Manga-Chesnay weiter. Stella verantwortet Legal & GDPR im Studio und ist über das Playbook direkt buchbar. Wir machen keine Rechtsberatung — wir orchestrieren sie.
Warum das für Kommunen und Corporates relevant ist
Öffentliche Einrichtungen und größere Unternehmen stehen 2026 vor derselben Frage: wie verschaffen wir uns rechtssichere KI-Anwendungen, ohne Pilotitis zu betreiben? Unser Ansatz ist pragmatisch: erst die Hausaufgaben (Playbook + Readiness-Check), dann Use-Case-Portfolio, dann gezielte Pilot- oder Production-Mandate. In dieser Reihenfolge ist KI im Public Sector keine Forschungsfrage mehr, sondern Verwaltungshandeln mit klarem Rahmen.
